Pflege- und Altenzentrum Heilsberg
Im Dezember 1961 wurde das Altenheim Heilsberg durch den damaligen Kirchenpräsidenten Martin Niemöller eingeweiht. "Rassisch Verfolgte nichtjüdischen Glaubens" sollten auf dem Heilsberg, dem unmittelbar an der nördlichen Stadtgrenze zu Frankfurt am Main liegenden Bad Vilbeler Stadtteil, eine Heimstätte finden. "Hier soll nicht Nächstenliebe gepredigt, sondern Nächstenliebe geübt werden", lauteten die programmatischen Worte von Pfarrer Walter Rathgeber, dem damaligen Hilfswerk-Bevollmächtigten, bei der Eröffnungsfeier. Das Alten- und Pflegeheim Heilsberg ist nicht nur Teil der bedeutsamen Siedlungsgeschichte auf dem Heilsberg und gemäß einer biblischen Vision eine "Stadt auf dem Berge", sondern zugleich auch eine Einrichtung, die ständig im Werden war und ist.

Die Mitarbeiter unterstützen die Bewohner unter Einbeziehung von deren Fähigkeiten, um ihre individuelle Lebensqualität zu erhalten und zu fördern, auch im Rahmen eines würdigen Sterbens. Die vielfältigen Angebote des Altenzentrums werden durch ehrenamtlich tätige Mitarbeiter ergänzt, die sich mit ihren Fähigkeiten einbringen und wesentlich mit dazu beitragen, die Lebenssituation der Menschen in der Einrichtung zu verbessern - durch verschiedene Kursangebote, Betreuung und Gruppenaktivitäten wie Gedächtnistraining, Näh- und Bastel- oder Bibelkreise. Auch in der Cafeteria sind die Ehrenamtlichen tätig oder sie kümmern sich um einzelne Personen.

Gemäß unserem Grundsatz "We serve" wollen wir als verantwortungsbewusste Gemeinschaft im Sinne unserer ethischen Lions-Grundsätze und -Ideale tätig werden und mit "Helfen und Handeln" ein weiteres positives Zeichen in Bad Vilbel setzen. So gehen 80% des Erlöses aus dem 3. Bad Vilbeler Weinfest in der Wasserburg als Spende an das "Alten- und Pflegeheim Heilsberg". Mit der Spende wurde ein multimediafähiger Laptop mit Beamer finanziert - nähere Informationen hierzu finden Sie hier »